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Zwei Richtfeste - Das Bürgerhospital Frankfurt am Main baut um
Auf dem Gelände des Bürgerhospitals Frankfurt wird gleich für zwei Bauten Richtfest gefeiert: Der Rohbau des zweigeschossigen Anbaus des Bettenhochhauses, in dem zukünftig IMC-Einheit sowie Einrichtungen der Funktionsdiagnostik untergebracht werden, und der einhundert Jahre alte Dachstuhl des Mittelteils des Bürgerhospitals sind jetzt fertig gestellt. Das Bürgerhospital Frankfurt wird seit Jahrzehnten laufend baulich weiterentwickelt, um die leistungsfähige und qualitativ anerkannte Medizin in modernen Räumen unterzubringen.
Zweigeschossiger Anbau des Bettenhochhauses
Das erste Richtfest gilt dem Abschluss des Rohbaus, der sich an das Bettenhochhaus des Bürgerhospitals anschließt. In der ersten Etage entstehen weitere Bettenkapazitäten für die Klinik für Intensiv- und Beatmungsmedizin, die seit dem vergangen Jahr von Chefarzt Dr. med. Henry Schäfer geleitet wird. Die Klinik umfasst eine Intensivstation und eine so genannte Intermediate Care-Station (IMC). Insgesamt 12 weitere Betten sind hier vorgesehen. In den Betten der Intermediate Care-Station werden Patienten versorgt, deren Behandlungs- und Überwachungsintensität zwischen einer Normalstation und einer Intensivstation liegt. Im Erdgeschoss des neuen Anbaus entstehen sowohl Räumlichkeiten für eine Endoskopieabteilung als auch für die Unterbringung der notwendigen Funktionsdiagnostik, zu der zum Beispiel das EKG, die Lungenfunktion und die Sonographie zählen. Diese Maßnahme, die im Frühjahr 2012 abgeschlossen sein soll, kostet rd. 11,7 Millionen Euro und wird mit 9 Millionen Euro vom Land Hessen finanziell unterstützt.
Denkmalgeschützter Dachstuhl
Die zweite Baumaßnahme beschäftigt sich mit dem mittlerweile mehr als einhundert Jahre alten Dachstuhl des Gebäudemittelteils, der direkt an die Nibelungenallee grenzt. Dieser wird komplett ausgetauscht und neu erstellt. Das denkmalgeschützte Bauteil verleiht dem Bürgerhospital seine einzigartige Fassade mit seinen Zwiebeltürmen und dem Uhrtürmchen in seiner Mitte. Die Dacharbeiten sollen bis spätestens Mitte September 2011 beendet sein. Im Anschluss daran wird der bereits begonnene Umbau der Station für Abhängigkeitserkrankungen des Hauses fortgesetzt. Beim Umbau soll das Haus grundlegend saniert und seine innere Struktur entsprechend den Anforderungen der Klinik verbessert werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Patienten komfortabel und ansprechend unterzubringen und neue und große Therapie- und Aufenthaltsräume für die Patienten zu schaffen. Die Gesamtkosten der Maßnahme sind auf rund 3,5 Millionen Euro veranschlagt – rund 2,6 Millionen Euro werden aus den Konjunkturprogrammen des Bundes und des Landes finanziert.
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