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Verein Frankfurter
Stiftungskrankenhäuser e.V.

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Zeittafel zur Geschichte des Bürgerhospitals


10. Dezember 1765

Johann Christian Senckenberg erweitert seine Stiftung um ein Hospital für bedürftige Frankfurter Bürger und Beisassen (Einwohner ohne Bürgerrecht).

 

22. Feburar 1766

Senckenberg erwirbt das Stiftungsgelände am Eschenheimer Tor.

 

9. Juli 1771

Grundsteinlegung für das Bürgerhospital.

 

15. November 1772

Senckenberg kommt bei einem Sturz vom Baugerüst des Bürgerhospitals ums Leben.

 

21. März 1779

Offizielle Einweihungsfeier des Bürgerhospitals in der Gasse „Hinter der Schlimmen Mauer“ (heute Stiftstraße 30).

 

31. Dezember 1779

Im ersten Jahr des Bestehens werden 44 Patienten behandelt und fünf Pfründner (Bewohner eines Armenhauses) aufgenommen.

 

1782

Simon Moritz Bethmann vermacht dem Bürgerhospital 50.000 Gulden zur Verpflegung bedürftiger Patienten.

 

22. März 1812

Johann Carl Brönner stiftet dem Bürgerhospital testamentarisch 100.000 Gulden zur Versorgung von sechs Pfründnern.

 

1828

Durch einen Hospitalanbau erhöht sich die Bettenzahl auf 108.

 

21. Juli 1846

Ankauf der östlich an das Stiftungsgelände angrenzenden Bleichgärten. Beginn der Neubaudiskussion.

 

18. September 1848

Aufnahme verwundeter Barrikadenkämpfer.

 

15. Oktober 1850

Neben der Inneren Abteilung wird eine Chirurgische Station eingerichtet.

 

4.Oktober 1871

Erster Spatenstich für den Hospitalneubau auf dem Gelände der ehemaligen Bleichgärten.

 

14. Juni 1875

Die ersten Patienten werden vom Altbau in den Neubau verlegt.

 

1875

Die Aufnahmebedingungen für das Bürgerhospital werden der preußischen Gesetzgebung angepasst und das medizinische Hilfsangebot auf alle diejenigen ausgedehnt, die einen Anspruch auf öffentliche Unterstützung in Frankfurt haben.

 

10. Mai 1876

Schwestern des „Vereins zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger“ übernehmen die Krankenpflege.

 

18. August 1876

Offizielle Einweihung des Hospitalanbaus.

 

1. Juli 1877

Die Stadt beteiligt sich an den Pflegekosten im Bürgerhospital.

 

April 1881

Juden wird die Aufnahme ins Bürgerhospital gewährt.

 

1886

Neuer Operationssaal eingerichtet.

 

1. Januar 1887

Die Ortskrankenkassen zahlen dem Bürgerhospital einen Pflegesatz von einer Mark fünfzig.

 

1. April 1896

Der Pflegesatz für Mitglieder der Allgemeinen Ortskrankenkasse steigt auf zwei Mark.

 

1. Januar 1902

Schwestern des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf übernehmen den Krankenpflegedienst.

 

18. August 1903

Der Vertrag über den Verkauf des alten Stiftungsgeländes besiegelt das Ende der räumlichen Einheit der Dr. Senckenbergischen Stiftung.

 

18. August 1905

Grundsteinlegung für das neue Bürgerhospital an der Nibelungenallee.

 

18. August 1907

Einweihung des neuen Bürgerhospitals an der Nibelungenallee mit 110 Betten.

 

1. Januar 1910

Gründung eines Diakonieseminars.

 

1. August 1914 bis 10. Dezember 1918

Das Hospital beteiligt sich als Vereinslazarett 42 an der Pflege verwundeter und erkrankter Soldaten.

 

12. Mai 1920

Erster Betriebsrat des Bürgerhospitals gewählt.

 

1. April 1921

Bildung eines „Verwaltungsausschusses“ unter Beteiligung der Administration zur Leitung des Bürgerhospitals. Abteilung für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe gegründet.

 

Mai 1922

Die „Vereinigung der Freunde des Bürgerhospitals e. V.“ beginnt mit der finanziellen Unterstützung des Hospitals.

 

12. Mai 1926

Städtisches Darlehen ermöglicht die Erweiterung des Hospitals auf 204 Betten sowie die Einrichtung einer Abteilung für Augenkrankheiten.

 

1. Oktober 1926

Gründung einer Röntgenabteilung.

 

1. Januar 1934

Auflösung des „Verwaltungsausschusses“. Die Administration übernimmt die Krankenhausleitung wieder in eigener Verantwortung.

 

1. September 1939

Beschlagnahmung durch die Wehrmacht. Im Zweiten Weltkrieg dient das Bürgerhospital als Reservelazarett.

 

27.Mai 1945

US-Soldaten besetzen das Reservelazarett. Beschlagnahmung des Bürgerhospitals durch die amerikanische Militärregierung.

 

1. April 1946

Wiedereröffnung des freigegebenen Bürgerhospitals.

 

1947

Einrichtung einer Kinderchirurgie.

 

Juni 1952

Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten droht die Schließung des Bürgerhospitals.

 

15. Juni 1955

Gründung des Vereins „Bürgerhospital Frankfurt am Main e. V.“

 

15. Mai 1957

Einweihung des Bettenhochhauses. In Verbindung mit weiteren Um- und Anbauten steigt die Bettenzahl bis 1959 auf 450.

 

April 1961

Die ersten Zivildienstleistenden beginnen ihren Einsatz im Bürgerhospital.

 

November 1961

Übergabe des neuen Personalwohnhauses Richard-Wagner-Straße 36.

 

Mai 1968

Inbetriebnahme der „Intensiv-Pflegestation“.

 

24. März 1982

Einweihung des OP-Trakts am Westflügel.

 

1983

Die Sanierung und Modernisierung des Bürgerhospitals beginnt mit der Gründung einer Abteilung für Plastische Chirurgie und Wiederherstellungschirurgie sowie der Verlegung der Liegendaufnahme und der Intensivstation in das Bettenhochhaus.

 

1983 bis 1995

Durch die Verbesserung des Komforts in den Patientenzimmern und die strukturelle Neuordnung des Hospitals erfolgt eine Reduzierung der Bettenzahl auf 345.

 

1. April 1984

Eröffnung der Abteilung für Unfallchirurgie.

 

1991 bis 1994

Modellversuch zur Kernarbeitszeit.

 

1994 bis 1998

Errichtung eines Aufzugturms am Bettenhochhaus. Neugestaltung des Funktionstraktes der Augenklinik, der Bäderabteilung und der Kreißsäle. Modernisierung des Röntgeninstituts.

 

Herbst 1995

Übergabe des Personalwohnhauses Rat-Beil-Straße 55.

 

2. Juli 1997

Einweihung der Entzugs- und Motivationsstation im Neubau an der Händelstraße.

 

29. November 2000

Übergabe des „Zwischenbaus“ mit Chirurgischer Ambulanz, Interdisziplinärer Intensivstation und erweiterter Bettenstation N 2.

 

2001

Neubau eines Aufenthaltsturms am Bettenhochhaus.

 

1. Januar 2001

Die Bürgerhospital-Service GmbH übernimmt hauswirtschaftlichen Dienst.

 

1. Januar 2001

Eröffnung der Sektion für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätschirurgie.

 

1. April 2001

Abteilung für Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie eingerichtet.

 

23. April 2001

Übergabe der Abteilung für Neonatologie.

 

16. Oktober 2002

Ernennung zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main.

 

Juli 2003

Abteilung für Glaukomerkrankungen eröffnet.

 

Januar 2004

Zentrum für Ultraschalldiagnostik und Pränatalmedizin eröffnet.

 

1. Januar 2009

Bürgerhospital Frankfurt am Main e. V. und Clementine Kinderhospital Dr. Christ’sche Stiftung übertragen ihre Krankenhausbetriebe auf den gemeinsam gegründeten „Verein Frankfurter Stiftungskrankenhäuser e. V.“


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